Wie die Raumfahrt unser Leben verändert.

Exakt 60 Jahre ist es her, dass mit Juri Gargarin erstmals ein Mensch in den Weltraum gestartet ist. Seitdem hat sich viel getan und die Technologien der Raumfahrt sind aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen der Sonderausstellung SpaceTech 2021 auf der Grazer Herbstmesse von 30.09. bis 04.10. werden diese Technologien der Weltraumforschung ebenso präsentiert, wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Leistungen österreichischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf diesem Gebiet.

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Die Mondfähre der Sowjetunion

Als die Amerikaner vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal auf dem Mond landeten war das Rennen viel knapper, als es damals ausgesehen hat. Denn die Russen erprobten ihre Mondfähre LOK bereits zwei Mal erfolgreich in der Erdatmosphäre. Wie die Mondlandung der Sowjets ausgesehen hätte zeigt das Thema „Space Race” im Rahmen der Ausstellung.

Schildkröten am Mond.

Am 14. September 1968, also gut drei Monate vor der ersten bemannten Apollo-Mission zur Umkreisung des Mondes startete das sowjetische Raumschiff Zond 5. Es brachte die ersten Lebewesen zum Mond. Zwei russische Schildkröten waren als Besatzung die ersten Lebewesen, die den Mond erreichten. Daraufhin beschleunigten die USA ihr Raumfahrtprogramm und zogen den Start von Apollo 8 auf Weihnachten 1968 vor.

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Der Drache ist gestartet.

Der 30. Mai 2020 war ein besonderer Tag. Knapp 10 Jahre nach dem letzten Start eines Spaceshuttles flogen erstmals wieder Amerikaner in einem US-Raumschiff ins All. Bis zum Start des so genannten Crew Dragon von Weltraumpionier Elon Musik und seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX mussten ja alle Astronauten aus den USA und aus Europa mit russischen Soyuz-Raumschiffen ins All gebracht werden. Derzeit stehen jedoch mit dem Crew-Dragon, der Orion-Kapsel und dem Starliner gleich drei Raumfahrtkonzepte für Transporte von Menschen ins All am Start.

SpaceBiz 2021.

Im Rahmen einer Initiative „Weltraum trifft Wirtschaft” werden bereits einen Tag vor der Eröffnung rund 100 Vertreter der Industrie, sowie der Weltraumforschung und der Raumfahrttechnologie auf der Grazer Messe erwartet. Bei Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen sollen Kontakte geknüpft und vertieft werden. Ziel ist eine intensivere Nutzung von Daten und Technologien der Raumfahrt in der heimischen Wirtschaft (Teilnahme nur mit Einladung!).

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Space Race: Der Wettlauf zum Mond.

In der Zeit des kalten Krieges war der Wettstreit zwischen der USA und der Sowjetunion um die Vorherrschaft im All nicht nur ein politischer, sondern auch ein strategischer. Im Focus stehen daher vor allem lange unbekannte Daten und Fakten. Was war der Grund für den Führungswechsel von der UdSSR zur USA in der Mitte der 60er-Jahre? Wussten Sie, dass die russische Mondfähre bereits im Erdorbit getestet wurde? Und was war eigentlich die Mission Zond? Was man darüber aus heutiger Sicht weiß, wird zum Thema dieses Ausstellungsbereiches.

Die Erde neu entdecken.

Mit dem europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus schafft die Raumfahrt eine wichtige Grundlage für die Analyse des Klimawandels und für den Klimaschutz. Dazu kommen Anwendungen in den Bereichen Navigation und Satellitenkommunikation, deren Nutzung den Menschen und der Gesellschaft neue Technologien ermöglichen. Doch nicht nur Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Organisationen profitieren von den Erkenntnissen der Raumfahrt, auch der Alltag ist von den Technologien der Weltraumforschung geprägt.

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Der rote Planet.

Den ersten Schritt zum Verlassen unseres Planeten hat die Menschheit 1969 am Mond gesetzt. Der nächste große Sprung erfolgt auf den Mars. Wann es soweit ist, kann heute wahrscheinlich noch niemand sagen. Allerdings gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der erste Mensch auf dem Mars bereits geboren wurde. Bei dieser Ausstellung werden zahlreiche unbemannte Missionen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betrachtet, die Technologie aus Österreich und vor allem aus der Steiermark an Bord haben.

Zur Sonne und darüber hinaus.

Unser Sonnensystem bietet unzählige Möglichkeiten die Entstehung und die Lebenswelten der verschiedenen Planeten und damit auch des Universums insgesamt zu erforschen. Missionen zu Merkur, zur Sonne und ein Weltraumteleskop zur Erkundung von Exo-Planeten wurden im Institut für Weltraumforschung in Graz mit entwickelt und bei der Ausstellung gezeigt.

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Schulklassen

Diese Ausstellung wendet sich an eine breite Öffentlichkeit, um ein Bewusstsein darüber zu schaffen, welcher Nutzen durch die Weltraumforschung für jeden von uns entsteht. Vom autonomen Fahren über den Klimaschutz bis hin zur Warenverfolgung, den verschiedenen Navigationsdiensten oder medizinischen Erkenntnissen aus den Erfahrungen der Schwerelosigkeit. Im 21. Jahrhundert wird die Menschheit wohl einen weiteren Griff hinein ins Universum wagen.

 

Diese Ausstellung steht gegen Anmeldung am 30. 9. sowie am 1. und 4. 10. 2021 auch Schülerinnen und Schülern im Klassenverbund offen. Anmeldungen per Mail mit Angabe der Schule, der Klasse, der Schüleranzahl, sowie der verantwortlichen Lehrpersonen als Begleitung mit den Kontaktdaten an info@spacetech.at

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